Aufgaben und Ziele

 

AUFGABEN UND ZIELE

Die Auswahl von hochqualitativem und optimal an den Standort angepasstem Pflanzmaterial stellt einen entscheidenden, aber oftmals unterschätzen Faktor in der Weinproduktion dar
Die europäischen Rebenerzeuger sind stets bemüht, den Winzern Topqualität von offiziell kontrollierten, zertifizierten Pflanzreben aller benötigten Sorten zur Verfügung zu stellen
Die Rebe bildet die fundamentale Grundlage für die spätere Qualität des Weines
Zur besseren Koordination sind die Rebenerzeuger in den meisten Weinbauländern zu nationalen Berufsverbänden zusammengeschlossen.

Die Aktivitäten des IRV-CIP bezwecken
- die Förderung der Rebenveredelung im Dienste des Weinbaus
- die Erleichterung des Informationsaustausches sowie der Kontakte zwischen Rebveredlern der verschiedenen Weinbaugebiete in Europa
- die Vertretung deren Interessen bei der Erarbeitung gesetzlicher Normen auf internationaler Ebene.

Weiters ist der IRV-CIP in folgenden Bereichen aktiv
- Koordinierung der Tätigkeit der nationalen Berufsverbände
- Förderung der agronomischen Forschung im Bereich der Vermehrung der Rebhölzer und Jungreben sowie der Züchtung im Hinblick auf Sorten und Gesundheitszustand des Vermehrungsgutes
- Austausch von Erkenntnissen und nützlichen Informationen über Rebenveredelung und Weinbau
- Harmonisierung der Vermarktungsmethoden und den Austausch statistischer Informationen über Unterlagen, Edelreiser und Rebenpflanzgut
- Stärkung der Kontakte zwischen dem Sektor der Rebenveredelung, der Önologie und der Weinbaupolitik im nationalen und internationalen Bereich
- Vertretung der Interessen der Rebveredler bei der Erarbeitung gesetzlicher Normen auf internationaler Ebene

 

VERGANGENE AKTIVITÄTEN

1996/97: Dialog mit der EU in einer Arbeitsgruppe zusammen mit COPA/COGECA im Rahmen der Änderung der Richtlinie 68/193 über die Vermarktung von vegetativem Pflanzmaterial der Rebe
1999: erstmalige Teilnahme des IRV-CIP an einer Arbeitsgruppe Wein im Rahmen der COPA/COGECA
2002: Zusammenarbeit auf Expertenebene zur Vorbereitung der Änderung der Richtlinie 2002/11/EC – Änderung der Richtlinie 68/193 über die Vermarktung von vegetativem Pflanzmaterial der Rebe und entsprechende Richtlinie 74/649/EEC.
2007 wurde der IRV-CIP außerordentliches Mitglied der OIV in Paris
2013 und 2014: Resolutionen betreffend das EU-Project einer Verordnung über Saat- und Pflanzgut „Better Regulation“

 

GEGENWÄRTIGE AKTIVITÄTEN

2013-2014-2015: Teilnahme an COST/Aktion FA 1303 Horizon 2020, Arbeitsgruppen in Valencia, Warschau und Bordeaux, aktive Mitarbeit zum Thema „Nachhaltige Kontrollen von Holzkrankheiten der Rebe“
2015: Position betreffend Xylella fastidiosa
2016: Vorschlag zur EU-weit harmonisierten Bekämpfung von Grapevine Flavescence dorée (GFD)